Immekeppel 850 Jahre Jubiläum
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Die Fußfälle von Immekeppel   Im    südlichen    Bergischen    Land    –    soweit    es    katholisch    geprägt    ist    –    finden    wir    einen ungewöhnlichen   Reichtum   an   religiösen   Verehrungsstätten,   zu   denen   besonders   die   vielen Hof-   und   Wegekreuze   gehören.   Unter   den   Wegekreuzen   wiederum   sind   die   so   genannten Fußfälle bemerkenswert. Fußfälle     sind     sieben     zusammengehörende     Bildsäulen     mit     der     Darstellung     aus     der Leidensgeschichte   Jesu   Christi.   Auf   ihnen   sind   die   Leidensszenen   so   dargestellt,   dass   Jesus jedes   Mal,   also   siebenmal,   unter   dem   getragenen   Kreuz   niederfällt.   Daher   die   Bezeichnung „Fußfall“. Gebetet wurde vor den Fußfall stets im Kniefall. Inhalt   der   Gebete   an   allen   Stationen   und   ihr   Zweck   war,   aus   dem   Leiden   Christi   Hilfe   und   Trost für    Schwerkranke,    Sterbende,    Verstorbene    und    in    allen    sonstigen    leidvollen    Anliegen    zu erbitten. Die   über   die   Jahre   stark   verwitterten   und   teilweise   zerstörten   Fußfälle   wurden   in   den   letzten Jahren   auf   Initiative   und   mit   finanzieller   Unterstützung   des   Heimatvereines   Immekeppel,   sowie mit   Hilfe   und   finanzieller   Beteiligung   von Anwohnern   der   Pfarrgemeinde   und   der   Stadt   Overath restauriert. Die Fußfälle vermitteln dem Betrachter ein Stück alter Frömmigkeit.  Sie waren und sollten es auch in unserer rastlosen Zeit wieder sein:  Eine Stätte der Besinnung und des stillen Gebetes. Der   Heimatverein   kümmert   sich   um   die   Erhaltung   der   Fussfälle,   damit   Jedermann   sich   an diesen erfreuen kann. 
Aktivität - Fußfälle
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