Immekeppel 850 Jahre Jubiläum
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Aktivität - Pavillon
Pavillon des Heimatvereins   Fertig   gestellt   und   eingeweiht   wurde   der Pavillon    des    Heimatvereins    Immekeppel e.V.   am   06.   Juni   1993   in   Verbindung   mit einem               Volkswandertag.               Der Grundgedanke   damals   war,   am   Startpunkt diverser     Wanderwege,     den     Wanderern Schutz    zu    bieten    und    Immekeppel    noch etwas attraktiver zu gestalten. Tagein    und    tagaus    steht    er    etwas    am Rande    des    rund    angelegten    Dorfplatzes. Mit   den   Jahren   hat   er   einiges   -   nicht   immer nur Positives - erlebt. Da   er   überwiegend   aus   Holz   besteht,   lädt es   sicher   den   ein   oder   anderen   ein,   sich und   seine   Liebste,   mit   einem   Herz   verziert, namentlich     in     das     Holz     geschnitzt     zu verewigen.    Wir    bitten    aber    darum,    von    dieser   Art    der    Verewigung        abzusehen,    denn    eine Verschönerung   ist   das   nicht.   Diverse   tiefere   „Schnittstellen“   lassen   ihn   auch   nicht   unbedingt   nett aussehen.   Farbige   Graffitis   passen   ebenso   ganz   und   gar   nicht   zu   ihm   und   in   die   ihn   umgebende Landschaft. Das   alles   hat   er   nicht   verdient,   denn   eigentlich   ist   er   eine   Zierde   des   Dorfes,   auf   die   man   Stolz sein   könnte.   Vielleicht   liegt   es   daran,   dass   er   nicht   so   oft   genutzt   wird,   wie   er   genutzt   werden könnte. Der   Pavillon   hat   schon   so   manchen   Menschen   und   manches   Tier   davor   bewahrt,   so   richtig   nass zu werden. Nach   dem   Regen   allerdings   bekam   dann   früher   doch   der   ein   oder   andere   noch   nasse   Füße,   da die den Pavillon umgebende Wiese sich teilweise in einen Sumpf verwandelt hatte. Auf   der      Mitgliederversammlung   im   Mai 2009     des     Heimatvereins     Immekeppel hörte   ein   Vertreter   der   Stadt   Overath   von dieser         Situation         und         versprach umgehende Unterstützung. Es   dauerte   nicht   lange   und   Mitarbeiter   der Stadt     Overath     rückten     an,     um     einen Zuweg   zum   Pavillon   zu   erstellen   und   zu befestigen. Das    Ergebnis    lässt    sich    wirklich    sehen und   passt   sich   sehr   gut   in   die   bisherige Umgebung    ein,    so    als    wäre    es    schon immer so gewesen… Nun   kam   man   zwar   trockenen   Fußes   zum Pavillon,   aber   nicht   unbedingt   trockenen Hauptes,    da    der    Pavillon    bisher    noch keine Regenrinne besaß… Aber    auch    dieses    Problem    sollte    nicht lange    andauern.    Das    im    Ort    ansässige Dachdeckerunternehmen    Rottländer    ließ es   sich   nicht   nehmen,   hier   direkte   Abhilfe anzubieten         und         montierte         eine Edelstahlregenrinne    im    Eingangsbereich auf die Dachfläche. Gerade   rechtzeitig,   damit   die   erstmals   in Immekeppel  gefeierte Weihnachtskometen-einweihungsveranstaltung dort stattfinden konnte. Der   Zuweg   wurde   durch   Laternen   mit   Kerzenlicht   beleuchtet   und   der   Pavillon   bekam   innen   einen „Lichtervorhang“   eingesetzt.   Mehr   als   50   Personen,   groß   und   klein,   aus   nah   und   fern   kamen,   um der Feier beizuwohnen und bei Glühwein und Gebäck dieses Ereignis zu würdigen. Der   Pavillon   (er)strahlte,   wie   schon   lange   nicht   mehr   und   konnte   es   gar   nicht   fassen,   wie   er wieder in den Mittelpunkt des Ortes gerückt war. Geplant   sind   in   2010   die   Entfernung   der   „farbigen   Dekoration“   und   die   Pflege   des   Holzes   in Zusammenarbeit   mit   der   KOT-Immekeppel,   um   ihn   auch   für   weitere   Veranstaltungen,   die   wir   dort stattfinden lassen möchten, in einen noch besseren Zustand zu versetzen. Juni 2010 Die   erst   vor   kurzem   angebrachte   Dachrinne   oberhalb   des   Eingangsbereiches   lag   eines Tages   im Juni     "abgerissen"     auf     der     Wiese     vor     dem     Pavillon.     Ein     aufmerksames     Mitglied     des Heimatvereins    fand    diese    und    brachte    sie    erst    einmal    in    Sicherheit.    Der    Vorstand    wurde informiert um die weiteren Schritte zu besprechen. Ein   Verursacher   konnte   bisher   nicht   ermittelt   werden.   Von   einer   Anzeige   hat   der   Vorstand   aber erst einmal abgesehen. Bevor   noch   eine   Aktion   zur   Befestigung   der   noch   halbwegs   intakten   Dachrinne   geplant   werden konnte,   hat   sich   der   damals   schon   spendende   Dachdeckerbetrieb   Klaus   Rottländer   bereiterklärt, die    Dachrinne    wieder,    diesmal    noch    abreissicherer,    erneut    kostenlos    zu    befestigen.    Der Heimatverein   bedankt   sich   auf   diesem   Wege   recht   herzlich   dafür,   dass   in   der   bevorstehenden Regenzeit wieder ein Ablauf über dem Eingang zum Pavillon zur Verfügung steht.
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